Es ist das Licht, das hier im Zentrum steht. Licht als raumveränderndes Element, das erweitert und begrenzt. Das neue Räume schafft und alte verwandelt. Sensibel geformtes Licht. Wohltuendes. Raumergreifendes, witziges. Es ist aber auch das Licht, das auf etwas hinweist. Das jenes bewusst im Dunkeln lässt, verschattet und verborgen hält und dieses hervorhebt, ans Licht bringt, zu Tage fördert sozusagen. Alles Lebendige braucht Licht. Ohne Licht gedeiht nichts. Und doch ist Licht nicht gleich Licht. Es kann warm sein, schmeichelnd, umhüllend. Aber auch präzise, punktgenau, zweckgerichtet. Es kann humorvoll durch Ritzen fallen oder auch ganze Landschaften nahezu fotorealistisch beleuchten. Es kann beleben, stimulieren oder Ruhe schaffen. Es bleibt immer Licht, das ins Innere geholt werden muss, während die natürliche Lichtquelle draussen bleibt. Oder es Wolken gibt. Oder es Nacht ist. Oder Winter, wo das Tageslicht schneller schwindet, als uns lieb ist. Es ist vor allem Licht, das sich anpasst an seine Umgebung, das mit ihr harmoniert und kooperiert. Das die Gedanken des Raumes verstärkt und multipliziert. Es geht der umgebenden Architektur zur Hand. Es verschwistert sich mit ihr in Formen, die mit Augenzwinkern so mancher vorgegebenen Strenge die Spitze nehmen. Spielerisch, humorvoll, doch immer stilgenau, ob gefältelt, verwandelbar, hinter Fotopapier, ob aus Doppelmetern, Magnumflaschen oder Kochrezept-Papieren. Und mit so herrlichen Namen, wie «fa_cette», «class_eure», «falba_la» oder «lu_dion», die der Poesie oder Theatralik, dem Eigensinnigen, dem Generösen und Pompösen dieser einzigartigen Kreationen noch Wortkunst hinzufügen. Es ist das Licht, das den Bau hinein ins Künstlerische hebt – egal, ob simples Büro, Verkaufsfläche oder wie hier ein Privathaus. Egal, ob nur ein einziger, niedriger Raum oder ganze Gebäude, ob Sitzungssaal oder Sanitäreinrichtungen. Alles wird zur Bühne, auf der durch die richtige Ausleuchtung Impulse gesetzt werden und die Kreativität befeuert wird und wo das Wohlgefühl und die Harmonie letztlich im Mittelpunkt steht für die Menschen, die sich in diesem Licht bewegen, arbeiten und leben. 

Über das Bureau Hindermann

Zeitgemäss, neugierig, allumfassend in seiner Analyse und den Menschen immer im Blick realisiert das Zürcher Bureau Hindermann seit dem Jahr 2000 Projekte in den Bereichen Innenarchitektur, Produkt- und Ausstellungsdesign. Das kleine, feine Team – vom Produktdesign, der Innenarchitektur und der Szenografie kommend – ist dabei unter Geschäfts- und Kreativführung von Christof Hindermann dem Ungewöhnlichen, individuell Zugeschneiderten, dem Frischen und Überraschenden auf der Spur. Und das mit grossem Erfolg, der sich auch in Auszeichnungen, begeisterter Presse und immer wieder spannenden Aufträgen messen lässt, wie z.B. der Entwicklung und Umsetzung des Corporate Interieurs für eine Bank, der Neugestaltung des Geberit-Informationszentrums samt magischem Besucher-WC in Lausanne oder der Neukonzeption des Degustations- und Verkaufslokals der Staatskellerei Zürich in Rheinau im Spannungsfeld von Denkmalschutz, Design und Kulinarik.

Weitere Informationen und Projekte auf: www.hindermann.ch

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